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Grundsteuerreform

Grundsteuerreform

Lara Beesdo
3. September 2022
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Grundsteuerreform

DIE GRUNDSTEUER

Wer in Deutschland ein Grundstück besitzt, kommt an einer Grundsteuer nicht vorbei.
Die Grundsteuer wird auf alle Grundstücke einschließlich der Gebäude sowie auf Betriebe der Land- und Forstwirtschaft erhoben und ist in der Regel von den Eigentümern und Eigentümerinnen zu zahlen. Die daraus erzielten Einnahmen gehen zum größten Teil an die Städte und Gemeinden und bilden eine der wichtigsten Mittel, um Bauprojekte, wie zum Beispiel der Ausbau von Schulen, oder Investitionen, die die öffentliche Infrastruktur betreffen, zu finanzieren.

Die individuelle Grundsteuer setzt sich aus dem Wert eines Grundbesitzes, einer Steuermesszahl und einen von den Kommunen festgelegten Hebesatz zusammen. In Bezug auf die Höhe der Grundsteuer ist es somit nicht nur wichtig, welche Art von Grundstück man besitzt, sondern ist gleichzeitig auch abhängig von regionalen Faktoren.

WARUM WURDE EINE GRUNDSTEUERREFORM BESCHLOSSEN?

Bislang erfolgte die Berechnung der Grundsteuer je nach Bundesland unterschiedlich. Zudem stammten die Werte in den alten Bundesländern aus 1964 und aus den neuen Bundesländern aus 1935. Dies erklärte das Bundesverfassungsgericht als veraltet und verfassungswidrig, da so das Gesetz der Gleichbehandlung nicht mehr eingehalten werden könne.
Mit der Grundsteuerreform wird deshalb angestrebt, die Grundsteuer zukünftig gerechter zu gestalten und gleichzeitig die Einnahmen der Städte und Gemeinden zu sichern, ohne, dass die Bürger und Bürgerinnen einer höheren Belastung ausgesetzt sind.

WIE WIRD DIE GRUNDSTEUER ZUKÜNFTIG BERECHNET?

Anders als bei der bisherigen Berechnung, bei der 20 Faktoren relevant sind, stützt sich die zukünftige Berechnung nur noch auf fünf Parameter: Grundstücksfläche, Bodenrichtwert, Immobilienart, Alter des Gebäudes, Wohn-/Nutzfläche.
Wie bereits erwähnt, setzt sich die Grundsteuer aus dem Wert des Grundbesitzes x Steuermesszahl x Hebesatz zusammen. Der wesentliche Unterschied wird darin bestehen, dass die Steuermesszahl neu definiert wird und die Städte und Gemeinden die Möglichkeiten haben, ihren Hebesatz an diese Veränderung anzupassen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass sich insgesamt das Grundsteueraufkommen nicht erheblich verändern wird und somit kein Nachteil für die Bürgerinnen und Bürger entsteht.

WAS BEDEUTET DIE GRUNDSTEUERREFORM FÜR DIE EIGENTÜMERINNEN UND EIGENTÜMER?

Auch wenn die neue Grundsteuer erst ab 2025 in Kraft treten soll, muss bereits bis zum 31.10.2022 für jedes Grundstück eine Grundsteuererklärung elektronisch an das Finanzamt abgegeben werden. Die Übermittlung kann über das Portal „Mein ELSTER“ oder mithilfe des Online-Services „Grundsteuererklärung für Privateigentum“ erfolgen. Letzteres ist für einfache Eigentumsverhältnisse entwickelt worden und steht für Eigentümerinnen und Eigentümer aus den folgenden elf Bundesländern zur Verfügung: Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

DIE GRUNDSTEUERREFORM UND METRIKA360

In der Grundsteuererklärung sollen unter anderem Informationen zu der Größe des Grundstücks und des Gebäudes gegeben werden. Hierbei müssen die Zahlen aktuell sein und somit kann es der Fall sein, dass Ihr Grundbesitz neu ausgemessen werden muss.
Da wir wissen, dass solch eine Vermessung energie- und zeitaufwendig ist, übernehmen wir das für Sie. Mithilfe von Laser-Scanning erschaffen wir in kürzester Zeit einen maßgeschneiderten und präzisen Grundriss, der die Vorgaben des Finanzamts erfüllt und auch für weitere Zwecke verwendet werden kann.

Seien Sie mit uns bereit für die Grundsteuerreform!

Kontaktieren Sie uns jetzt und lassen Sie sich beraten!

Quellen:

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/faq-die-neue-grundsteuer.html
https://www.grundsteuererklaerung-fuer-privateigentum.de/
https://grundsteuerreform.de/

Lara Beesdo
3. September 2022
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