Anwendungen & Sonderleistungen

Virtuelle Touren: das Gebäude begehbar, ohne Anfahrt

Ein Rundgang ist keine Bildergalerie. Er ist die begehbare Fassung derselben Aufnahme, aus der Grundriss und Modell entstehen: Man steht im Raum, dreht sich, geht weiter und sieht den Bestand so, wie er am Aufnahmetag war.

Gehen Sie selbst hindurch

Ein Rundgang ist keine Bildergalerie. Er ist die begehbare Fassung derselben Aufnahme, aus der Grundriss und Modell entstehen: Man steht im Raum, dreht sich, geht weiter und sieht den Bestand so, wie er am Aufnahmetag war.

Im Projekt ersetzt das Termine. Wer eine Leitung sucht, eine Deckenhöhe prüfen oder einer Fachplanung eine Stelle zeigen will, muss dafür nicht anreisen.

Der Rundgang unten stammt aus einer unserer Aufnahmen.

Der Rundgang wird erst geladen, wenn Sie ihn starten. Vorher geht keine Anfrage an den Anbieter.

Wofür ein Rundgang im Projekt steht

Im Projekt ersetzt die Tour Termine. Wer eine Leitung sucht, eine Deckenhöhe prüfen oder einer Fachplanung eine Stelle zeigen will, muss dafür nicht anreisen. Gebäudeverwaltungen sparen sich Fahrten für „mal kurz was nachsehen“, Baustellenbesprechungen finden am aktuellen Bauzustand statt, und eine Planung am anderen Ende der Republik wird anschaulich, ohne dass jemand ins Auto steigt.

Die Tour entsteht bei uns als Nebenprodukt des 3D-Laserscannings: Dieselbe Begehung, die Grundriss und Raumbuch liefert, liefert auch den Rundgang. Ein Termin, drei Ergebnisse.

Bildschirmfoto einer virtuellen Tour, eine Türöffnung mit Maßangaben in Metern vermessen

Warum Laserscandaten den Unterschied machen

Virtuelle Touren aus Fotodaten gibt es viele. Unsere entstehen aus Laserscandaten, und das ändert drei Dinge:

In der Tour lässt sich messen. Weil jedes Panorama mit der Punktwolke verknüpft ist, sind Längen- und Flächenmessungen direkt im Rundgang möglich, zentimetergenau. Eine Türbreite, ein Achsmaß, eine Stellfläche: gemessen am Bildschirm statt geschätzt am Foto.

Die Tour sitzt an der richtigen Stelle. Jede Panoramaposition ist verortet. Der Rundgang deckt sich mit Grundriss und Modell, statt eine lose Fotosammlung zu sein.

Die Tour bleibt aktuell, ohne dass wir wiederkommen. Ändert sich ein Bereich, nehmen Sie dort selbst ein paar neue Panoramafotos auf und laden sie hoch. Der Algorithmus erkennt die Merkmale und setzt die Bilder an die richtige Stelle im Gebäude. Solange es kein Totalumbau ist, kommen wir genau einmal. Das ist der Punkt, an dem sich die Wirtschaftlichkeit entscheidet.

Was Sie damit machen können

Messen statt schätzen. Längen und Flächen direkt in der Tour, für Umzugsplanung, Möblierung, Baustellenkontrolle.

Orte markieren und wiederfinden. Anmerkungen an jeder Stelle im Gebäude: der Verteilerkasten, der Wasserschaden, die Prüfplakette. Tourübergreifend durchsuchbar, auch über den erkannten Text auf Schildern und Beschriftungen in den Panoramen.

Datenschutz eingebaut. Personen und Kennzeichen werden in den Panoramen DSGVO-konform unkenntlich gemacht. Aufnahmen im laufenden Betrieb bleiben damit veröffentlichungsfähig.

Zeigen, was gezeigt werden soll. Panoramapositionen lassen sich ein- und ausschalten, etwa für Mieter, Käufer oder externe Dienstleister. Geführte Touren leiten Besucher auf einem festen Pfad durchs Gebäude.

Bauzustände vergleichen. Bei wiederholter Aufnahme wird die Tour zur Zeitreise: derselbe Standort in mehreren Aufnahmezuständen, umschaltbar per Regler. Das ist die begehbare Fassung der Baufortschrittsdokumentation.

Portfolio im Überblick. Mehrere Objekte auf einer Karte, jede Tour vom Standort aus erreichbar. Für Bestände statt Einzelgebäude.

Bildschirmfoto einer virtuellen Tour mit gesetzter Markierung an einer Heizungsanlage und geöffnetem Infofenster

Die Tour als Oberfläche für Ihr CAFM

Die Markierungen in der Tour lassen sich bidirektional mit ausgewählten CAFM- oder Asset-Management-Systemen verbinden: Wer im System einen Raum öffnet, springt in die Tour, wer in der Tour eine Anlage anklickt, sieht deren Datenblatt. Das senkt die Einstiegshürde erheblich, denn ein Rundgang im Browser braucht keine Schulung.

Der wirtschaftliche Effekt dahinter: Abgerechnet werden Tourenpakete, nicht Nutzer. Der Kollege, der nur nachsehen will, ob im Raum ein Heizkörper hängt, braucht keine eigene CAFM-Lizenz. Anbindbar ist jedes System mit einer Web-Schnittstelle, auf Wunsch auch Live-Daten aus der Produktion.

CAFM-Datenbasis

Hosting und Sicherheit

Die Touren laufen browserbasiert, ohne Installation beim Nutzer. Gehostet nach Ihren Vorgaben, auf Wunsch als Offline- oder On-Premise-Lösung hinter Ihrer eigenen Firewall, mit redundanter Serverauslegung für den unterbrechungsfreien Betrieb. Zur Einführung schulen wir den verantwortlichen Mitarbeiterkreis.

Wo Touren heute im Einsatz sind

  • Konzeption, Machbarkeitsstudien und Planung im Bestand
  • Baustellendokumentation, Baubesprechung und Baustellenkontrolle
  • Prüfung von Abrechnungsunterlagen gegen den dokumentierten Zustand
  • Digitale Zwillinge von Produktionen, auf Wunsch mit Live-Daten
  • Schulungen für Arbeitsschutz und Arbeitsabläufe am realen Gebäude
  • Facility Management und Flächenmanagement
Punktwolke eines Wohn- und Geschäftshauses aus der Vogelperspektive, davor ein Fahrzeug auf dem Hof

 „Die Zusammenarbeit mit Metrika360 war unkompliziert, wirklich alles wurde effizient abgewickelt. Die Beratung im Verlauf des Projektes war auf höchstem Niveau. Der Standort erfreut sich seither über den entstandenen Mehrwert durch das Metrika360-Team.“

Atilla Arslantepe
Aenova Group
Automation & Digitalization Engineer

Preise
Kosten für virtuelle Touren

Zu unseren Preisen

Weiterführend

Häufige Fragen zu virtuellen Touren

Was unterscheidet Touren aus Laserscandaten von normalen 360-Grad-Touren?

Drei Dinge: In der Tour lässt sich zentimetergenau messen, weil jedes Panorama mit der Punktwolke verknüpft ist. Die Positionen sind verortet und decken sich mit Grundriss und Modell. Und die Tour lässt sich mit selbst aufgenommenen Panoramen aktualisieren, ohne dass eine neue Befahrung nötig ist.

Braucht es dafür eine eigene Aufnahme?

Nein, das ist der Punkt: Die Tour entsteht als Nebenprodukt derselben Begehung, die auch Bestandspläne, Raumbuch oder Modell liefert. Wer ohnehin erfassen lässt, bekommt den Rundgang aus demselben Termin.

Wie bleibt die Tour aktuell, wenn umgebaut wird?

Bei punktuellen Änderungen nehmen Sie selbst neue Panoramafotos auf und laden sie hoch; die Software setzt sie automatisch an die richtige Stelle. Bei größeren Umbauten lohnt eine Wiederholungsaufnahme, die zugleich den Bauzustand dokumentiert und den Zeitvergleich in der Tour ermöglicht.

Wer kann die Tour sehen?

Das steuern Sie: öffentlich, per Link, oder beschränkt auf definierte Nutzerkreise. Einzelne Bereiche und Panoramapositionen lassen sich ausblenden. Personen und Kennzeichen werden vor der Bereitstellung unkenntlich gemacht.

Was kostet eine virtuelle Tour?

Die Erstellung hängt an Fläche und Aufnahmesituation, das Hosting an der Anzahl der Touren und den gewünschten Funktionen. Abgerechnet werden Tourenpakete, nicht Nutzer, deshalb skalieren die Kosten nicht mit der Teamgröße. Nennen Sie uns Objekt und Zweck, dann bekommen Sie eine belastbare Größenordnung.

Lässt sich die Tour an unser CAFM-System anbinden?

Ja, bidirektional über Web-Schnittstellen: Markierungen in der Tour verknüpfen sich mit den Datensätzen im System und umgekehrt. Welche Systeme konkret angebunden werden können, klären wir am Anfang, die meisten Systeme mit API sind integrierbar.

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