Preise
Was kostet das? Eine ehrliche Antwort in zwei Teilen
Die kurze Antwort: Der Preis hängt an Fläche, Detailtiefe und Ergebnisformat, deshalb steht hier keine Preisliste, die für Ihr Projekt doch nicht gilt. Die lange Antwort: Konfigurieren Sie Ihr Projekt in fünf Schritten, und Sie bekommen innerhalb eines Arbeitstages einen Richtpreis, der auf Ihren Angaben beruht statt auf einem Durchschnitt.
Ihr Projekt in fünf Schritten
Sie bekommen Ihre Spezifikation sofort per E-Mail, zusammen mit unserem Zeichnungs- und Modellierungsstandard. Den Richtpreis dazu schicken wir innerhalb eines Arbeitstages, kalkuliert auf Basis Ihrer Angaben, nicht aus einer Tabelle. Kein Warenkorb, kein Abschluss online.
Ihre Spezifikation
Sie erhalten die Zusammenfassung sofort per E-Mail, zusammen mit unserem Zeichnungs- und Modellierungsstandard. Der Richtpreis folgt innerhalb eines Arbeitstages. Verbindlich wird die Zahl mit dem Pauschalangebot.
- Antwort
- innerhalb eines Arbeitstages
- Abschluss
- verbindlich erst mit Pauschalangebot
Was den Preis bestimmt
Außendienst. Größe, Komplexität und Zugänglichkeit des Gebäudes. Verwinkelte Strukturen brauchen mehr Zeit, hohe Bauwerke Drohne oder Spezialgerät, erhöhte Genauigkeitsanforderungen mehr Standpunkte.
Verarbeitung der Messdaten. Der Aufwand steigt mit der Datenmenge, und wo mehrere Messsysteme kombiniert werden, kommt die Zusammenführung der Punktwolken dazu.
Pläne und Modelle. Der größte Hebel. Der Detailgrad bestimmt den Aufwand der Auswertung, deshalb ist die Frage „wofür wird es gebraucht“ die wichtigste des Konfigurators.
Woraus sich der Preis zusammensetzt
Jedes Projekt besteht aus denselben fünf Kostenblöcken, und ihr Verhältnis zueinander erklärt fast jede Preisdifferenz zwischen zwei Angeboten:
Anfahrt und Rüstzeit. Fallen immer an, unabhängig von der Fläche. Deshalb sind kleine Objekte je Quadratmeter teurer, und deshalb bündeln wir mehrere Gebäude in Touren.
Aufnahme vor Ort. Skaliert mit Fläche und Zugänglichkeit. Zur Einordnung: Mobile Mapping erfasst 1.000 bis 1.500 m² pro Stunde, eine Logistikhalle bis 15.000 m² am Tag, ein kleinteiliges Bürogebäude 3.000 bis 6.000 m². Dieselbe Fläche kann also den doppelten bis dreifachen Aufnahmeaufwand bedeuten, je nachdem, wie sie geschnitten ist.
Verarbeitung. Registrierung, Bereinigung, Georeferenzierung. Wächst mit der Datenmenge und der Zahl kombinierter Messsysteme.
Auswertung. Der größte Block und der größte Hebel. Zeichnung und Modellierung sind Handarbeit am Bauteil; der Detailgrad entscheidet hier über Faktoren, nicht über Prozente. Die Aufnahme ist der kleinere Teil der Kosten, die Auswertung der größere.
Qualitätssicherung und Übergabe. Prüfung gegen die Punktwolke, bei CAFM-Projekten der Testimport. Der Block, an dem billige Angebote sparen, und der Grund, warum sie am Ende teuer werden.

Die drei teuersten Sätze in einer Anfrage
„So genau wie möglich.“ Genauigkeit ohne Zweck ist der teuerste Wunsch im Aufmaß.
„Bitte alles in LOD 300.“ Der Detailgrad muss nicht für das ganze Gebäude gleich sein. Architektur in LOD 300 und TGA in LOD 200 ist eine normale Vereinbarung, und sie senkt den Modellieraufwand erheblich gegenüber „alles in LOD 300“.
„Das klären wir dann vor Ort.“ Jede Unklarheit, die erst am Gebäude auffällt, kostet entweder den Termin oder eine zweite Anfahrt. Verschlossene Räume sind der häufigste vermeidbare Mehrpreis überhaupt.
Kostensicherheit
Nahezu jedes Angebot gestalten wir als Pauschalangebot, und fast alle unsere Rechnungen entsprechen dem Angebot. Die Ausnahmen haben immer denselben Grund: Wenn wir wegen fehlender Informationen nicht sauber kalkulieren konnten oder wegen verschlossener Bereiche erneut anfahren müssen, entsteht ein Nachtrag. Beides lässt sich vermeiden, und wie, steht direkt darunter.
Wie Sie Kosten sparen
Klare Aufgabenstellung. Eine präzise Aufgabenstellung ermöglicht exakte Kalkulation und verhindert Überraschungen. Der Konfigurator ist genau dafür gebaut.
Gebäude vorbereiten. Zugänglichkeit aller Räume und rechtzeitige Information der Nutzer, insbesondere von Mietern und Mitarbeitenden. Eine erneute Anfahrt wegen verschlossener Bereiche ist der häufigste vermeidbare Mehrpreis.
Eine Aufnahme, mehrere Auswertungen. Wer absehbar später ein Raumbuch, eine Tour oder ein Modell braucht, sagt das vor der Aufnahme. Die Aufnahme kostet einmal, jede weitere Auswertung entsteht aus denselben Daten ohne neuen Termin.
Was es kostet, es nicht zu tun
Die Preisfrage hat eine stille Schwester: Was kostet der Verzicht? Drei Rechnungen aus der Praxis:
Der Aufmaßfehler. Eine Wandstärke, die im Altplan falsch steht, fällt in der Ausführung auf, wenn Material bestellt und Gewerke beauftragt sind. Ein einziger solcher Fehler übersteigt die Kosten der kompletten Neuvermessung regelmäßig um ein Vielfaches.
Die Bauteilöffnung. Eine Woche nach dem Schließen der Wand kostet dieselbe Information eine Öffnung samt Wiederherstellung. Vor dem Schließen kostet sie einen Scan-Termin. Siehe Baufortschrittsdokumentation.
Die zweite Erfassung. Wer heute nur die Pläne beauftragt und in drei Jahren ein BIM-Modell braucht, zahlt ohne archivierte Punktwolke die volle Anfahrt erneut. Mit ihr zahlt er nur die Auswertung.

Zur Einordnung: was im Markt kursiert
Öffentlich einsehbare Marktpreise für Scan-to-BIM-Leistungen reichen je nach Quelle von unter einem bis über zwei Euro je Quadratmeter und Modell, für 2D-Pläne entsprechend darunter. Solche Angaben gelten allerdings nur unter den Bedingungen des jeweiligen Anbieters: Mindestflächen, festgelegter Detailgrad, freie Zugänglichkeit, Standardgeometrie. Genau deshalb nennen wir keine Quadratmeterpreise, sondern kalkulieren auf Ihre Konfiguration. Die Spannbreite im Markt ist kein Widerspruch, sie ist der Beweis, dass die Bedingungen den Preis machen.
Förderung mitdenken
Bei geförderten Sanierungen, etwa über BEG und KfW, kann die Bestandsaufnahme als Teil der Planungskosten ansetzbar sein; die Einordnung trifft Ihr Energieberater oder Fördermittelgeber. Wir bereiten die Unterlagen so auf, dass sie sich zuordnen lassen: getrennt ausgewiesene Leistungen, dokumentierte Flächen nach DIN 277, Aufnahmedatum im Plankopf.
Das hilft uns bei der ersten Einschätzung
Je vollständiger diese Angaben, desto belastbarer der Richtpreis:
- Wofür die Daten gebraucht werden: Planung, Betrieb oder Nachweis
- Objektadresse und Anzahl der Standorte
- Bruttogrundfläche über alle Ebenen
- Innen, außen oder beides
- Architektur allein oder zusammen mit TGA
- Gewünschte Ergebnisse: Plan, Modell, Raumbuch, Punktwolke, Tour
- Zielsystem, in das die Daten laufen sollen
- Terminrahmen und vorhandene Bestandsunterlagen
Der Konfigurator fragt das meiste davon ab. Was fehlt, klären wir im ersten Gespräch.
Weiterführend
- 3D-Laserscanning – die Aufnahme, aus der alles Weitere entsteht
- BIM-Bestandsmodelle – wo der Detailgrad den Preis macht
- CAFM-Datenbasis – Portfolios statt Einzelgebäude
- Raumbuch – die günstigste Stufe der Auswertung
Häufige Fragen zu den Kosten
Was kostet 3D-Laserscanning?
Das hängt an Fläche, Zugänglichkeit und dem gewünschten Ergebnis: Eine reine Punktwolke ist deutlich günstiger als ein ausgewertetes Modell aus denselben Daten. Konfigurieren Sie Ihr Projekt oben, dann bekommen Sie innerhalb eines Arbeitstages einen Richtpreis auf Basis Ihrer Angaben.
Was kostet ein BIM-Modell pro Quadratmeter?
Eine seriöse Antwort braucht drei Angaben, die in der Frage fehlen: Detailgrad je Gewerk, Gebäudetyp und Zugänglichkeit. Zwischen einer Halle in LOD 200 und einer Klinik mit TGA in LOD 300 liegt beim Aufwand ein Mehrfaches, bei gleicher Fläche. Deshalb führt der Quadratmeterpreis ohne Spezifikation in die Irre, und deshalb beginnt unser Richtpreis mit Ihrer Konfiguration statt mit einer Tabelle.
Warum steht hier keine Preisliste?
Weil sie Sie anlügen würde. Zwischen einer Logistikhalle und einer Klinik mit gleicher Fläche liegt beim Aufwand ein Mehrfaches. Eine Liste mit „ab“-Preisen gilt im Zweifel genau für das Projekt, das Sie nicht haben. Der Richtpreis auf Ihre Konfiguration ist ehrlicher, und er kostet Sie fünf Minuten.
Warum ist die Auswertung teurer als die Aufnahme?
Weil die Aufnahme skaliert und die Auswertung nicht. Der Scanner erfasst tausende Quadratmeter am Tag, aber jede Wand, jede Tür und jedes Rohr wird von Menschen gezeichnet oder modelliert und gegen die Punktwolke geprüft. Der Detailgrad der Auswertung ist darum der größte Preishebel des ganzen Projekts.
Wie schnell bekomme ich den Richtpreis?
Innerhalb eines Arbeitstages nach Ihrer Konfiguration. Das verbindliche Pauschalangebot folgt nach Klärung der offenen Punkte, in der Regel nach einem kurzen Gespräch.
Ist der Richtpreis verbindlich?
Nein, er ist eine belastbare Größenordnung auf Basis Ihrer Angaben. Verbindlich wird der Preis mit dem Pauschalangebot, und daran halten wir uns: Nachträge entstehen nur bei fehlender Zugänglichkeit oder Informationen, die bei der Kalkulation nicht vorlagen.
Was macht Angebote vergleichbar?
Drei Festlegungen: der Detailgrad je Gewerk statt einer Pauschalangabe, die vereinbarte Toleranz samt Prüfverfahren, und die Liefergegenstände mit Formaten. Der genormte Begriff dafür ist die Informationsbedarfstiefe. Fehlt eine der drei, vergleichen Sie Preise für unterschiedliche Leistungen. Unser Zeichnungs- und Modellierungsstandard definiert alle drei; legen Sie ihn Ihrer Ausschreibung bei, dann bieten alle auf dasselbe.
Gibt es eine Mindestauftragsgröße?
Nein, aber eine wirtschaftliche Wahrheit: Anfahrt und Rüstzeit fallen immer an, deshalb sind kleine Objekte je Quadratmeter teurer. Bei mehreren Gebäuden drehen wir das um und bündeln in Touren, das macht den einzelnen Standort günstiger.
Lohnt es sich, mehrere Gebäude zusammen zu beauftragen?
Ja, deutlich. Anfahrt und Rüstzeit fallen je Einsatz an, nicht je Gebäude. Bei Portfolios planen wir Wochentouren mit mehreren Gebäuden an aufeinanderfolgenden Tagen; das senkt den Preis je Standort und macht Liefertermine planbar. Ab wann sich das rechnet, zeigt der Konfigurator über die Angabe der Gebäudezahl.