Für Architekten und PlanerVerlässliche Bestandsgrundlagen für Ihre Planung
Wer im Bestand plant, plant auf fremden Annahmen – solange die Grundlage aus Papierplänen stammt, die niemand seit dem letzten Umbau geprüft hat. Wir liefern den Ist-Zustand, aufgenommen und aufbereitet in der Detailtiefe, die Ihre Leistungsphase verlangt.
Die Planungsgrundlage
Ein Bestandsplan, gezeichnet aus der Aufnahme. Kein abgezeichneter Altplan, dessen Stand niemand kennt, sondern die Geometrie des Gebäudes, wie sie heute ist.

Ihre Aufgaben
| Aufgabe | Nutzen | Was Sie erhalten |
|---|---|---|
| Bestandserfassung für Umbau und Sanierung | Verlässliche Ist-Grundlage statt veralteter Pläne | 2D-Plansatz und BIM-Bestandsmodell in der LOD-Stufe Ihrer Planungsphase |
| Planungsgrundlage in Revit oder ArchiCAD | Modell direkt im eigenen CAD, ohne Austauschverluste | RVT, IFC, PLA, PLN oder 3D-DWG |
| Flächennachweis | Prüffähige Flächen | Raumbuch nach DIN 277 als Excel-Liste, Grundrisse mit Raumstempeln |
Was Sie bekommen, und in welchem Format
Die Lieferung richtet sich nach der Leistungsphase, nicht nach einem Standardpaket. In der Grundlagenermittlung genügt oft ein maßhaltiger Plansatz; sobald ausgeschrieben oder vorgefertigt wird, ändert sich die Anforderung an die Genauigkeit grundlegend.
- 2D-Plansatz als DWG und PDF: Grundrisse, Schnitte, Ansichten, aufbereitet nach Ihrer CAD-Richtlinie – Layerstruktur, Plankopf, Maßstab in der Regel 1:100.
- Bestandsmodell im vereinbarten Detailgrad, herstellerneutral als IFC und zusätzlich im Format Ihrer Planungssoftware.
- Punktwolke als E57. Sie bleibt der Beleg, gegen den sich jede Zeichnung prüfen lässt.
- Flächen nach DIN 277, als Liste und als Stempel im Plan.
Was nicht im Leistungsverzeichnis steht, wird nicht modelliert. Das ist keine Spitzfindigkeit, sondern der häufigste Grund für Diskussionen bei der Übergabe.
Was wir von Ihnen brauchen
Vier Angaben bestimmen Aufwand und Ergebnis. Liegen sie vor der Aufnahme vor, ist die Lieferung planbar; kommen sie danach, wird nachgearbeitet.
- Die Leistungsphase, für die die Grundlage gebraucht wird. Daraus ergibt sich der Detailgrad.
- Ihre CAD-Richtlinie. Ohne sie liefern wir nach unserem Standard, und der passt dann möglicherweise nicht in Ihre Ablage.
- Der Umfang. Ganzes Gebäude oder der Bereich um die geplante Maßnahme – beides ist üblich, das zweite oft ausreichend.
- Zugang und Zeitfenster. Bei bewohnten oder betriebenen Objekten der Punkt, der den Termin bestimmt.
Woran Bestandsgrundlagen scheitern
Drei Muster, die sich wiederholen, und alle drei fallen erst in der Ausführung auf.
- Der Altplan wurde abgezeichnet statt aufgemessen. Das Ergebnis sieht aus wie eine Bestandsaufnahme und ist eine Kopie des Zustands von damals. Umbauten der letzten Jahrzehnte fehlen darin vollständig.
- Der Detailgrad passt nicht zur Verwendung. Ein Modell für die Vorplanung trägt keine Maße, mit denen sich vorfertigen lässt. Das merkt man beim ersten Bauteil, das nicht passt.
- Die Punktwolke wurde nicht mitgeliefert. Dann lässt sich eine Rückfrage aus der Ausführung nicht mehr am Datensatz klären, sondern nur noch vor Ort.
Wir prüfen das abgeleitete Modell deshalb gegen die Aufnahme, bevor es übergeben wird, und liefern die Punktwolke immer mit. Siehe auch Scan-to-BIM.
Häufige Fragen
Welchen Detailgrad brauche ich für welche Leistungsphase?
In der Grundlagenermittlung genügt meist LOD 200, für die Ausführungsplanung wird LOD 300 gebraucht. Entscheidend ist weniger die Zahl als die Liste der Bauteile und Attribute, die dahinterhängt – die gehört ins Leistungsverzeichnis.
Bekomme ich die Daten in meinem CAD-Format?
Ja. Pläne als DWG und PDF, Modelle herstellerneutral als IFC und zusätzlich im Format Ihrer Planungssoftware. Die Layerstruktur richtet sich nach Ihrer CAD-Richtlinie, sofern sie vorliegt.
Können Sie im laufenden Betrieb aufnehmen?
Ja. Innenräume erfassen wir mit Mobile Mapping im Gehen, ohne Stativ und ohne Absperrung. Nur was aufgenommen werden soll, muss erreichbar sein.
Was, wenn während der Ausführung eine Frage aufkommt?
Dann wird sie an der Punktwolke beantwortet. Sie wird immer mitgeliefert und hält den Zustand vollständig fest – auch die Maße, nach denen bei der Aufnahme niemand gefragt hat.
Wie genau ist die Aufnahme?
Terrestrisch millimetergenau. Für großflächige Innenbereiche setzen wir Mobile Mapping ein; das Ergebnis ist maßhaltig und für Grundrisse und Flächen voll brauchbar, erreicht aber nicht die Genauigkeit der stationären Aufnahme.

Sehen Sie sich ein Aufmaß an
Wir zeigen Ihnen Plan, Modell und Punktwolke aus einem Gebäude, das Ihrem ähnelt. Daran lässt sich beurteilen, ob die Detailtiefe zu Ihrer Leistungsphase passt.
Ihr Weg von hier
- Scan-to-BIM und Bestandsdaten – die Pillar für alles, was in die Planung geht
- Digitale Bestandspläne – Grundrisse, Schnitte und Ansichten als Planungsgrundlage
- BIM-Bestandsmodelle – in LOD 200, 250 und 300
- Verformungsgerechte Aufmaße – wenn der Bestand vom Regelmaß abweicht
- Detailgrade erklärt – welche Stufe wofür taugt