DGNB-BeratungZertifizierung ist ein Datenthema. Wir haben die Datenbasis und den Auditor.

Jeder Nachweis für DGNB oder QNG braucht am Ende dasselbe: verlässliche Daten über das Gebäude. Wer mit einem Papierplan beginnt, fängt bei null an. Wer mit einem geprüften Bestandsmodell beginnt, hat den Weg zur Hälfte hinter sich.

Förderpotenzial prüfen

Zertifizierung ist eine Datenfrage

Der Katalog fragt nach Flächen, Bauteilen, Materialien und Nutzungen. Wer diese Angaben aus einem Papierplan zusammensucht, verbringt den größten Teil des Projekts mit Beschaffung statt mit Bewertung.

Wir beginnen deshalb mit der Aufnahme und nicht mit dem Katalog. Was daraus entsteht, trägt auch die übrigen Nachweise dieser Gruppe.

Datenbasis statt Papierplan

Scan und Bestandsmodell sind der Ausgangspunkt, nicht das Ergebnis. Ökobilanz, Lebenszykluskosten und Besonnungsstudie rechnen auf derselben Geometrie, die wir ohnehin erfassen.

Auditor im Haus

Ein Ansprechpartner für die Daten und für das Audit. Klassische Auditoren beraten, erstellen aber keine Datengrundlage.

Moritz Pensel, DGNB-Auditor.

Nachhaltigkeit bedeutet nicht zwangsläufig höhere Kosten. Der Ansatz bringt ökologische und ökonomische Ziele zusammen, statt eines gegen das andere auszuspielen: Gebäude, die umweltfreundlich sind und sich zugleich rechnen.

Nachweise aus dem Modell

Ökobilanz, Lebenszykluskosten, Besonnung und Rückbaukonzept entstehen aus einer Quelle. Was im Modell steht, muss nicht zweimal erhoben werden.

Normale Sanierung

Der Regelfall: Die Sanierung wird zertifiziert und darüber gefördert. Vom einzelnen Gebäude bis zum Großprojekt.

  • Ökobilanz je Sanierungsszenario
  • Baubegleitung über die Zyklen
  • Nachweise aus dem Bestandsmodell

Serielle Sanierung

Typenserie oder Häuserblock: dieselbe Zertifizierungslogik, dazu ein Aufmaß, das die Vorfertigung trägt.

  • Fassadengeometrie in Vorfertigungstoleranz
  • Dach und Umfeld per Drohne

Der Weg zum Zertifikat

  1. Beratung

    Vorprüfung am Bestand: Was ist erreichbar, was kostet es an Aufwand, wo liegen die Hürden. Ergebnis ist eine Entscheidungsgrundlage, keine Zusage.

  2. Planung

    Die Nachweise entstehen am Modell. Ökobilanz und Lebenszykluskosten rechnen gegen Szenarien, nicht gegen Annahmen.

  3. Umsetzung

    Wiederkehrende Scans halten das Modell während des Umbaus aktuell. Dieselben Daten tragen später den Betrieb.

Was wir übernehmen

Die Bausteine sind einzeln buchbar. Die Reihenfolge ergibt sich aus dem Projekt, nicht aus einem Paket.

Vorprüfung

Einschätzung am Bestand, bevor Aufwand entsteht. Sie beantwortet, ob eine Zertifizierung für dieses Gebäude trägt.

Zertifizierungsbegleitung DGNB und QNG

Vom Antrag bis zur Übergabe der Unterlagen, in Abstimmung mit der Planung.

Nachweise aus dem Modell

Ökobilanz, Lebenszykluskosten, Besonnungsstudie und Rückbaukonzept aus der erfassten Geometrie.

Baubegleitung

Wiederkehrende Aufnahmen während der Bauzeit, als Soll-Ist-Abgleich und Nachweis.

Erfassung und Audit aus einer Hand

Üblicherweise beauftragt ein Bauherr zwei Gewerke: eines, das erfasst, und eines, das nachweist. Zwischen beiden liegt eine Schnittstelle, und an ihr entstehen die Wochen, die im Zertifizierungszeitplan niemand eingeplant hat: Flächen nach der falschen Bezugsgröße, ein Raumbuch ohne die Attribute, die der Nachweis braucht, ein Modell, das den Planungsstand zeigt statt den gebauten.

Bei uns fällt diese Schnittstelle weg. Die Erfassung wird von Anfang an auf die Nachweislogik zugeschnitten: Die Flächenbilanz steht auf denselben DIN-277-Polygonen wie das Raumbuch, die laufende Baudokumentation zahlt auf das Kriterium ECO2.7 im System Gebäude Neubau (Version 2023) ein, und die Studien für die Sanierungszertifizierung entstehen aus derselben Geometrie.

Ausführlich im Beitrag Bestandsaufnahme und DGNB-Audit aus einer Hand.

Förderung

Sanierungen, die mit einem Zertifikat einhergehen, können staatlich gefördert werden. Das gilt für die einzelne Sanierung ebenso wie für die serielle.

Wir sind keine Energieeffizienz-Experten und übernehmen deren Leistung nicht. Was wir liefern, ist die Datengrundlage und die Zertifizierungsbegleitung.

Förderpotenzial-Check für Wohnungsbestände

Ob sich der Weg über eine Zertifizierung für Ihren Bestand lohnt, hängt an Gebäudetyp, Zustand und Zielsystem. Wir schätzen das im Gespräch ein, bevor Sie etwas beauftragen.

Die Einschätzung ist keine Förderzusage.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen DGNB und QNG?

QNG ist ein staatliches Siegel, DGNB eine dafür zugelassene Methode. Wer die Förderkonditionen für Nachhaltigkeit erreichen will, braucht das Siegel; der Weg dorthin führt über ein anerkanntes System.

Kann ein Bestandsgebäude nachträglich zertifiziert werden?

Ja. Die Zertifizierung setzt an der Sanierung an, nicht am Neubau. Vorausgesetzt ist, dass der Bestand belastbar dokumentiert ist.

Was, wenn keine aktuellen Pläne existieren?

Dann beginnt es mit der Aufnahme. Aus Scan und Modell entstehen die Unterlagen, auf denen die Nachweise später rechnen.

Ab welcher Größe lohnt sich das?

Die Kosten einer Zertifizierung sind zu einem großen Teil unabhängig von der Gebäudegröße. Bei kleinen Einzelobjekten tragen sie sich deshalb selten.

Lassen sich Nachweise direkt aus dem Modell erzeugen?

Ökobilanz und Lebenszykluskosten rechnen auf den Mengen und Bauteilen des Modells. Für die abschließende Bilanz muss es den Ausführungsstand abbilden, nicht den Planungsstand.

Weiter in dieser Gruppe

Diese Leistungen setzen auf derselben Aufnahme auf. Wer eine davon braucht, braucht meistens noch eine zweite.

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Wir sehen uns Ihren Bestand an und sagen Ihnen, was erreichbar ist.

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