Nachhaltigkeit am Bestandsgebäude: Nachweise auf gemessenen Daten

Zertifizierung, Verschattung, Tageslicht, Ökobilanz, Rückbau und Lebenszykluskosten sehen aus wie sechs verschiedene Themen. Rechnerisch sind sie eines: Sie brauchen alle ein belastbares Bild des Gebäudes. Im Neubau liefert das Planungsmodell dieses Bild. Im Bestand muss es erst erhoben werden, und das ist unsere Seite der Sache.

Was zu dieser Gruppe gehört

Der gemeinsame Nenner ist kein Verkaufsargument, sondern eine Tatsache der Rechnung: Wer die Geometrie einmal sauber erhoben hat, kann sie in allen sechs Fällen verwenden. Wer sie sechsmal schätzt, bekommt sechs Ergebnisse, die nicht zueinander passen.

Woher die Daten kommen

Diese Leistung rechnet mit Geometrie: Flächen, Höhen, Öffnungen, Orientierung, Bauteilaufbauten. In einem Neubau liefert das Planungsmodell diese Angaben. Im Bestand existiert es nicht, und genau das ist der übliche Bremsklotz.

Wir erheben diese Grundlagen bei der Bestandsaufnahme ohnehin. Aus derselben Aufnahme, aus der Grundrisse und Raumbuch entstehen, kommen auch die Werte, mit denen hier gerechnet wird. Es braucht keinen zweiten Termin und keine zweite Datenerhebung.

  • Bestandsdatenerfassung – die Aufnahme, auf der das aufsetzt
  • Scan-to-BIM – das Bestandsmodell, wenn gerechnet statt geschätzt werden soll
  • DIN 277 – die Flächen, die in fast jede dieser Rechnungen eingehen

Was noch offen ist

Weiter in dieser Gruppe

Diese Leistungen setzen auf derselben Aufnahme auf. Wer eine davon braucht, braucht meistens noch eine zweite.